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Basiswissen: Was Sie schon immer über Trinkwasserhygiene wissen wollten!


Wer gesund von einer Fernreise zurückkehren will, wird nicht nur die Ausrüstung
sorgfältig zusammenstellen und die Reiseführer zu Rate ziehen, sondern auch die
größtmögliche Erhaltung der Gesundheit in die Reiseplanung mit einbeziehen. Die folgenden Hinweise sollen dazu beitragen, bewußt an dieses Problem heranzugehen. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern warten darauf, durch Ihre “Erfahrungen” ergänzt zu werden. Für Fotos, aus denen die Anwendung von certisil® deutlich ersichtlich ist und alle brauchbaren Einsendungen erhalten Sie eine Warenprobe.

Das Trinkwasser
Das Wasser, das unterwegs aufgefunden wird, hat oft nicht die bei uns gewohnte Qualität. Wer deshalb meint, der Verzicht auf das Trinken von Wasser schütze allein vor Durchfall, irrt sich. Fast immer werden Olivenöl und Knoblauch als Ursache für Montezuma's Rache, die Rache der Pharaonen, kurz Durchfallerkrankungen vermutet, von denen Reisende heimgesucht werden. Man gibt dem Essen die Schuld. Doch ist meistens der unterschätzte Gefahrenherd Wasser die Ursache, das beim Zähneputzen oder Duschen in den Mund kommt.

Der Vorratsbehälter
Wer Urlaub auf einem Boot oder mit dem Wohnmobil macht, hat mit der Wasserversorgung andere Probleme als ein Rucksackreisender. Sind erst einmal Schmutz und Bakterien im Wassertank, ist dieser nur schwer wieder zu reinigen, während die Wasserflasche schnell ausgespült ist. Dafür ist der Wanderer auf jede Wasserquelle angewiesen.

Der Wasserhahn auf dem Dorf- oder Campingplatz, an der Marina oder an der Tankstelle verrät leider nichts über die Qualität des Wassers, woher es kommt oder wie lange es schon in der Leitung steht. Der Schlauch, mit dem das Wasser in den Tank gefüllt wird, ist am Anschluß- und Endstück auch nicht immer sauber, vielleicht ist er einmal in das Hafenbecken oder auf den schmutzigen Boden gefallen. Oft wird der Schlauch in einem Fach aufbewahrt, das nicht sauber ist. Auf diese Weise wird selbst gutes Trinkwasser verunreinigt.

Der Tank ist im eigenen Fahrzeug fast immer in besserem Zustand als in Charterfahrzeugen. Mit dem eigenen Gerät wird eben pfleglicher umgegangen, während bei Charterfahrzeugen zwischen dem Wechsel oft die Zeit und noch öfter der Sachverstand fehlt, um das Problem zu beseitigen. Die Vielzahl der Vormieter hat den Umgang mit dem Wasser möglicherweise als notwendiges Übel angesehen und hat vielleicht noch eine innere Abneigung gegen das “Chemiezeugs”, das es zur Wasserentkeimung gibt.

Ist der Wassertank im Haus, Schiff oder Wohnmobil erst einmal verunreinigt, gibt es Arbeit, um dem Übel beizukommen. Jede Art von Verschmutzung des Wassers ist eine Nahrungsgrundlage für die anspruchslosen Bakterien. Selbst Farben, mit denen Trinkwasserbehälter angestrichen wurden oder Polyesterharz, aus dem viele Behälter gefertigt werden, dienen als Nährstoff.

Damit entsteht sofort die Frage nach dem richtigen Behälterwerkstoff für den Wassertank. Edelstahl, Hart-( Niederdruck-) Polyäthylen oder eloxiertes Aluminium sind am besten geeignet. Bei beschichteten oder mit Schutzanstrich versehenen Stahlbehältern, Tanks aus Weich- (Hochdruck-) Polyäthylen, Epoxid- oder Polyesterharz gelangen deren Verarbeitungshilfsmittel (Weichmacher) an die Tankwand und dienen den Bakterien als Nahrungsmittel. Behälter aus Reinaluminium oder aus verzinktem Stahlblech können korrodieren, Tanks aus Gummi neigen eher zur Wiederverkeimung als Stahltanks. Neue Tanks aus Kunststoff und Gummi haben oftmals einen werkstofftypischen Geschmack oder infolge mangelnder Pflege bzw. Belüftung ist ein muffiger Geschmack im Tank entstanden. Dieser kann mittels certinox® TankFrisch beseitigt werden.

Die Bakterien
Je nach Lebensbedingungen wachsen die Bakterien schneller oder langsamer. Verunreinigtes Wasser bietet ein gutes Nährstoffangebot, aber auch klares Wasser aus einem Gebirgsbach ist kein Garant für Keimfreiheit. Im kühleren Norden vollzieht sich die Keimvermehrung um ein vielfaches langsamer als im warmen Süden. Bei 30-37 °C Wassertemperatur kann sich eine einzige Bakterienzelle innerhalb von 30 min. teilen. Behält sie diese Teilungsgeschwindigkeit bei, vermehrt sie sich in 8,5 Stunden auf 100.000 Bakterien. Ein Schluck Wasser reicht dann schon z.B. für eine handfeste Salmonelleninfektion!

Die Wasserhygiene
"Zur antibakteriellen Behandlung reichen Whisky und andere Hochprozenter trotz anderslautender Aussagen nicht aus." Unterziehen Sie also das Wasser erst einmal einer optischen und geruchlichen Prüfung, bevor Sie es trinken oder in den Tank füllen. Wenn es nicht ganz klar ist, abgestanden oder muffig riecht, dann sind das schon relativ sichere Anzeichen für die Anwesenheit unerwünschter Bakterien. Es muß dann desinfiziert werden.

Wenn abzusehen ist, daß am nächsten Reiseziel gutes Wasser zur Verfügung steht und der Vorrat noch sicher reicht, könnte darauf verzichtet werden, die trübe Brühe in den Tank zu füllen. Sind Sie aber auf das oft trübe Wasser aus Fließgewässern und Seen angewiesen, sollten Sie es filtrieren, bevor Sie den Tank füllen.

Oft reicht dazu ein improvisierter Filter aus, um das Wasser zu klären, damit es anschließend desinfiziert werden kann. Diesen Filter können Sie mit einfachen Mitteln selbst herstellen. Der bekannte Survival-Experte Volker Lapp hat ihn entwickelt und in seinem Buch "Wie helfe ich mir selbst", Pietsch Verlag, Stgt. vorgestellt. Für Wasser gibt es verschiedene Desinfektionsmöglichkeiten, von denen auf Reisen, auf Schiffen oder in Wohnmobilen nur die Desinfektion mit Chlor und die Konservierung mit Silber Anwendung finden.


Der Tank
ist im eigenen Fahrzeug fast immer in besserem Zustand als in Charterfahrzeugen. Mit dem eigenen Gerät wird eben pfleglicher umgegangen, während bei Charterfahrzeugen zwischen dem Wechsel oft die Zeit und noch öfter der Sachverstand fehlt, um das Problem zu beseitigen. Die Vielzahl der Vormieter hat den Umgang mit dem Wasser möglicherweise als notwendiges Übel angesehen und hatte vielleicht noch eine innere Abneigung gegen das "Chemiezeugs", das es zur Wasserdesinfektion gibt.

Ist der Wassertank im Haus, Schiff oder Wohnmobil erst einmal verunreinigt, gibt es Arbeit, um dem Übel beizukommen. Jede Art von Verschmutzung des Wassers ist eine Nahrungsgrundlage für die anspruchslosen Bakterien. Selbst Farben, mit denen Trinkwasserbehälter angestrichen wurden oder Polyesterharz, aus dem viele Behälter gefertigt werden, dienen als Nährstoff.

Nur wenn die Algen- und Bakterienbeläge von den Tank- und Leitungswänden entfernt werden und das gesamte Trinkwassersystem desinfiziert wird, ist das Problem vollständig gelöst.


Wer kennt das Problem nicht:
Schlechtes Wasser, Algen und Bakterien in der Trinkwasseranlage.

Die Ursachen dafür sind: So lösen Sie das Problem:
1. Wasserqualität:
Bakterien und Krankheitserreger im Frischwasser, verschmutzte Zapfstellen und Schläuche gefährden die Gesundheit.

2. Wasserversorgung:
In ungereinigten Tanks, Leitungen, Pumpen und bei langen Verweilzeiten des Wassers im Tank wird auch das beste Trinkwasser schlecht.

3. Stillstandszeiten:
Wasserreste in Tank, Leitungen, Pumpen und schlechte Belüftung verursachen einen Belag von Bakterien und Algen an den Innenseiten der Tanks und Leitungen.
1. Wasserzusätze:
Bei jeder Tankfüllung das Trinkwasser mit certisil® desinfizieren und haltbar machen.

2. Tankpflege:
Das gesamte Trinkwassersystem im Herbst und Frühjahr mit certinox® reinigen und mit certisil® combina desinfizieren.

3. Systemschutz:
Bei Stillstandszeiten Tank und Leitungen ganz mit Trinkwasser auffüllen und mit certisil® vor Wiederverkeimung schützen.

Wichtiger Tipp: Während des Winterlagers macht certinox® FrostSchutz Leitungen und Pumpen winterfest und schützt gleichzeitig vor Bakterienbefall.

Hierfür haben wir einen 4 Stufenplan entwickelt, der weniger aufwendig ist, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.

1.Schritt: Behälterreinigung
  • certinox® TankRein mit Wasserstoffperoxid und Silberionen,ist hierfür genau das Richtige. Der Aktivsauerstoff löst die Algen- und Bakterienbeläge (Biofilme) in den Frischwassertanks, Leitungen, Armaturen und Pumpen. Die Silberionen schützen das System vor Wiederverkeimung und verzögern die Bildung neuer Beläge. Es gibt keinen anhaltenden Geschmack nach Chlor und mehrfache, aufwendige Spülungen sind auch nicht mehr erforderlich. Zur Reinigung wird dem Frischwassertank pro 25 Liter Tankinhalt je eine volle Schraubkappe certinox® TankRein zugegeben. Dann wird der Tank vollständig mit Wasser aufgefüllt und alle Wasserhähne geöffnet, damit certinox® TankRein auch in die Leitungen gelangt. Nach kurzer Laufzeit schalten Sie die Pumpe wieder ab. Achten Sie bitte darauf, dass alle Stutzen geöffnet bleiben. Das ist wichtig, damit sic kein Luftpolster bildet. Nach einer Einwirkzeit von 8 –10 Stunden sind die Beläge in Tank und Leitungen meist abgelöst. Entleeren Sie den Frischwassertank durch die Leitungen über die Dusche, Spüle und Waschbecken (Bei alten und dicken Belägen muss der Vorgang wiederholt werden.)
  • certinox® TankRein ist nicht giftig, enthält keine Tenside und kann deshalb direkt in die Kanalisation oder das Hafenbecken abgelassen werden. Damit das System vor Wiederverkeimung geschützt ist, muss es nach der Reinigung mit certisil® combina desinfiziert werden.
2.Schritt: Behälterdesinfektion
  • certisil® combina mit Chlor und Silberionen, hat hierfür die beste Wirkung. Es tötet die Bakterien und Krankheitserreger zuverlässig ab und schützt vor Wiederverkeimung. (Produkte auf reiner Silberbasis schützen das Trinkwasser nur vor Wiederverkeimung, desinfizieren es aber nicht.) Zur Desinfektion den Trinkwassertank nach der Reinigung vollständig entleeren und die Leitungen kurz spülen. Anschließend den Tank zu einem Viertel füllen, certisil® combina zugeben (dreifache Dosis). Nun den Wassertank und die Leitungen vollständig auffüllen, ca. 3–4 Stunden einwirken lassen. Danach entleeren und mit Trinkwasser nachspülen.
3.Schritt: Geruchsbeseitigung
  • GeruchswolkenNach dem Winterlager oder längeren Stillstandzeiten bilden sich oft Kalkablagerungen in Tank und Schläuchen.Diese sind Nährboden für Bakterien und Ursache für muffigen Geruch und schlechten Geschmack als Folge bakteriellen Stoffwechsels.
  • certinox® TankFrisch befreit die Trinkwasseranlage mit natürlicher Zitronensäure von Kalk und Muffgeruc und schützt die Pumpe vor Versc leiß. Silberionen schützen vor Wiederverkeimung.
  • certinox® TankFrisch wird in Wasser aufgelöst und in den leeren Wassertank gefüllt. Diese Lösung wälzen Sie 5–6 mal um, damit die Leitungen gespült werden. Lassen Sie certinox® TankFrisch danach ca. 1–2 Stunden in den Leitungen einwirken, entleeren und spülen anschließend mit Frischwasser.
  • Je nach Frischwasserqualität werden bei jeder Tankfüllung neue Keime eingeschleppt. Desinfizieren Sie Ihr Trinkwasser sicherheitshalber mit certisil® combina und verhindern Sie damit eine erneute Verunreinigung Ihrer Trinkwasseranlage.
4.Schritt: Trinkwasserdesinfektion
  • In Süd- und Osteuropa und in den Tropen entspricht das Trinkwasser nicht unseren hygienischen Anforderungen. Es stammt oft aus Zisternen und dubiosen Quellen und kommt ohne Aufbereitung über brüchige Rohrleitungen an den Wasserhahn. Es muss also unbedingt desinfiziert werden.
  • certisil® combina tötet Krankheitserreger und Bakterien mit aktivem Chlor innerhalb von 15–30 Minuten ab. Das Trinkwasser bleibt durch die Silberionen bis zu 6 Monate haltbar. In Mittel-, Nord- und Westeuropa ist das Trinkwasser dagegen meist gut aufbereitet und frei von Krankheitserregern. Hier muss es nicht mehr desinfiziert, sondern nur haltbar gemacht werden.
  • certisil® argento inaktiviert die Bakterien mit Silberionen und schützt das Trinkwasser bis zu 6 Monate vor Wiederverkeimung. Grundvoraussetzung ist hierbei klares Wasser, ein sauberer Tank und eine Einwirkzeit von 2 Stunden.


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